Andreas Peters

Andreas PetersAutodidakt, geboren 1965 in Hamburg.

Nach dem Abitur, der Bundeswehr und der Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann war ich einige Jahre im kaufmännischen Bereich tätig. Danach habe ich als Dozent für betriebswirtschaftliche Software Deutschland von Nord nach Süd und Ost nach West bereist. Aber mein Reisedrang war damit nicht befriedigt.

Deshalb erfüllte ich mir Anfang 1997 einen lange gehegten Traum und ging mit meiner Frau für 15 Monate auf eine Reise um die Welt. Wir haben die Südsee, Neuseeland, Australien und Südostasien nur mit Rucksack bereist. Der Rest kommt noch!

Seit 1998 arbeite ich erneut in der Softwarebranche, seit 2002 als selbstständiger Unternehmer. Im Jahr 2012 gründete ich
die Initiative IT und MENSCH. Ich lebe südlich von Hamburg in Buchholz in der Nordheide, zusammen mit meiner Frau und meiner Tochter. Ein weitere Lebensgefährtin ist meine Kreativität. Sie auszuleben, ist mein liebstes Hobby.

Malen

Nach meiner Schulzeit habe ich mir 1989 von dem ersten verdienten Geld eine Leinwand gekauft, Ölfarbe
und Pinsel. Los ging es. Musik an, volle Lautstärke – und dabei Malen. „Mood Indigo“ wurde mein erstes Bild. Jede leere Leinwand ist für mich ein unentdecktes Land, eine kleine Farbewelt, die ich selber erschaffen kann.

Bewegung spielt eine wichtige Rolle. Alles fließt, die Farbe gleich mit. Aber ich arbeite nicht nur per Pinsel, sondern auch mit dem Spachtel oder den Händen. Gips, Sand oder auch Metall werden in die Bilder eingearbeitet. Im Atelier arbeite ich deshalb nicht an der Staffelei, sondern auf dem Boden.

Wie der Betrachter sich diese Welt erschließt muss er selbst entscheiden. Ein abstraktes Bild erfordert Aufmerksamkeit und Gefühl, um sich dem nicht Offensichtlichen zu nähern und es zu fühlen und zu verstehen.IMG_8698 1 HD

Fotografieren

„Ich will keine 5000 Fotos fotografieren“. Das war meine Überlegung, als ich Ende der 90er mit meiner Frau per Rucksack auf eine längere Reise um die Welt aufbrach. Damals fotografierte ich DIAs. Aber in einem Rucksack Tonnen von DIA-Film schleppen und per Post verschicken? Nein.

Ich fing an, mich ernsthaft mit der Motivfindung auseinander zu setzen, habe Bücher gelesen und mit der Kamera getestet. „Lieber ein gutes als 10 fast gute Fotos“ war mein Motto. Es hat funktioniert. Die Reisebilder sind auch nach den Jahren immer noch sehenswert. Verwandte, Freunde und Vortragszuhörer waren sehr angetan.

Nach einer solchen Reise weiss man zudem was die eigene Kamera kann und was nicht. Damals fotografierte ich mit einer PENTAX SFXn. Danach wechselte ich zu CANON. Aber für mich war und ist das immer Hobby geblieben. Mal mehr, mal weniger intensiv.

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Zebrastein?

Der „Zebra Rock“ (Zebrastein), ist ein Stein mit einem ganz ungewöhnlichen Muster, entstand vor etwa 600 000 000 Jahren im späten Proterozoikum oder Präkambrium.

Die einzigen bekannten Vorkommen der Welt befinden sich in Westaustralien im Osten der Kimberley Region. Der Stein besteht aus einem feinkörnigen, kieseligen Argilit (also gehärtetem Silt- oder Tonstein) mit sich regelmässig wiederholenden roten Streifen- oder Fleckenmustern, die einen scharfen Kontrast zum hellen Hintergrund bilden. Bis heute weiss man nicht, wie diese regelmässigen Muster entstanden sind.

Nur eines steht fest, das Rot der Streifen ist auf Eisenoxydeinschlüsse zurückzuführen. Geologische Untersuchungen des Gesteins haben keine klaren Aufschlüsse über dessen Entstehung erbracht. Dem Zebrastein wird eine besondere Kraft als Glücksbringer nachgesagt.

Das hier abgebildete Exemplar steht übrigens auf meinem Schreibtisch. Meine Frau hat es mir in Kununurra geschenkt, als wir in der „Art Rockz Gallery“ waren, um uns dort über das Gestein zu informieren. Ich war und bin davon einfach fasziniert und begeistert. Zur Kugel gehört noch ein kleiner Standfuß aus demselben Material.

Bungle Bungle

In der Nähe befindet sich übrigens der Bungle Bungle (Purnululu) National Park. Ok, „Nähe“ ist hier natürlich relativ. Man fliegt über den Lake Argyle hinweig, den zweitgrößten Binnensee Australiens (bis 1000 qkm groß), um dorthin zu gelangen. Das Gestein ist allerdings kein Zebrastein, auch wenn es an die abgebildete Kugel erinnert.

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